Süss- und Bitter-Orangen (Citrus sinensis)

Süssorangen sind aus einer Kreuzung von Mandarine (Citrus retigulata) und Pampelmuse (Citrus maxima) entstanden. Die gleichen Eltern haben auch Bitterorangen (Pommeranzen). Geeignet zum Essen sind eher die dickschaligen Orangen z.B. 

meine Navelorange und für Saft die dünnschaligen. Der Saft aus dickschaligen Orangen kann etwas bitter werden wenn auch der weisse Teil (Albedo) der Schale ausgepresst wird, der eben Bitterstoffe enthält. Den Dünnschaligen sagt man oft Saftorangen. Kauft man schwer schälbare Orangen mit dicker Schale so sind sie meistens gut und frisch.

Auch die Tarocco-Orange bringt viele sehr gute Früchte. Im Laub dürfte sie noch etwas schöner werden.  

Die besonders stark rot gestreifte Blut-Orange Arcobal Ist zu Dekorations-Zwecken geeignet.

Dazu gekommen sind noch die Navelina,

Moscato-Blutorangeund

die Vanille Sanguino

Bitter-Orangen (Citrus x aurantium)  Pomeranzen

Bitterorangen werden für Englische Orangenkonfi verwendet, aber nicht nur. Mit Konzentrat werden Getränke aromatisiert und sogar das berühmte Eau de Cologne hat den Ursprung in einer Bitterorangenschale, konkret in der

Bergamotte.  

Meine gerippte oder gefurchte Bitterorange und

die Chinotto gehören auch dazu.

Eine Besonderheit ist die winterharte, Dreiblättrige Orange  Poncirus)